ENTDECKEN & ERLEBEN
Persönliche Tipps unseres Teams
Wohin fahren die Menschen, die hier zuhause sind, selbst gerne? Genau das haben wir unser Team gefragt. Hier finden Sie die Antworten: persönliche Empfehlungen für Saarlouis, das Saarland und schöne Ziele über die Grenzen hinaus, bis nach Metz und Luxemburg.
Völklinger Hütte
Günter Wagner · Eigentümer
GÜNTER WAGNERS TIPP: WELTBERÜHMTE INDUSTRIEGESCHICHTE
„Wenn mich Gäste fragen, was sie im Saarland wirklich gesehen haben sollten, gehört die Völklinger Hütte für mich ganz klar dazu. Man steht dort nicht einfach vor einem Industriedenkmal, sondern läuft mitten durch ein vollständig erhaltenes Eisenwerk – vorbei an Hochöfen, Hallen und diesem unglaublichen Gewirr aus Rohren.
Besonders spannend finde ich den Kontrast: Wo früher Schwerindustrie war, holt sich im ‚Paradies‘ längst die Natur Teile des Geländes zurück. Mein Tipp: Nehmen Sie sich Zeit, die Dimensionen sind beeindruckender, als man vorher denkt. Und mit der Saarland Card ist der Eintritt für LA MAISON Gäste, die die Card nutzen, frei.“
Bostalsee
Natascha Saar · Leitung LA MAISON spa
NATASCHA SAARS TIPP: EINFACH MAL ANS WASSER
„Am Bostalsee mag ich besonders, dass man dort gar nicht viel Programm braucht. Einfach ans Wasser, ein Stück am Ufer entlang und den Kopf frei bekommen – das funktioniert für mich zu jeder Jahreszeit. Im Sommer wird der See natürlich lebendiger: Dann kann man baden, segeln oder surfen, und mit Bosen und Gonnesweiler gibt es gleich zwei Strandbäder. Und wenn noch Zeit ist: Schauen Sie auf einen Drink in der Seezeitlodge vorbei, unserem Partnerhotel. Dort hat man einen wundervollen Blick über den See – für mich ein schöner Abschluss nach ein paar Stunden am Wasser.“
Villeroy & Boch Welt in Mettlach
Johannes Ammon · Leitung LOUIS restaurant
JOHANNES AMMONS TIPP: DESIGN MIT GESCHICHTE
„Wer schönes Design und Tischkultur mag, sollte sich in Mettlach die Villeroy & Boch Welt anschauen. Schon der Ort ist besonders: Der Unternehmenssitz liegt in der Alten Abtei direkt an der Saar. Drinnen geht es längst nicht nur um schönes Geschirr, sondern auch darum, wie Design entsteht, wie produziert wird und wie sich Tischkultur über Jahrhunderte verändert hat. Ich würde danach noch etwas Zeit für den Abteipark einplanen. Wer gerne stöbert, kann den Besuch direkt mit einem Abstecher ins Outlet verbinden.“
Saarbrücken
Jennifer Reiner · Empfangsleitung
JENNIFER REINERS TIPP: SAARBRÜCKEN OHNE GROSSEN PLAN
„Saarbrücken entdeckt man meiner Meinung nach am besten ohne festes Programm. Ich würde am St. Johanner Markt starten, durch die kleinen Straßen schlendern und schauen, wohin es einen zieht. Wer Lust auf Kultur hat, nimmt die Ludwigskirche oder die Moderne Galerie mit; für kleine Läden, Cafés und Bars lohnt sich auch das Nauwieser Viertel. Was ich an Saarbrücken besonders mag, ist dieses französische Lebensgefühl, das überall ein bisschen mitschwingt – beim Essen, beim Einkaufen und vor allem beim entspannten Sitzen im Café.“
Ein Tag in Luxemburg
Maja Stephan · Hoteldirektorin
MAJA STEPHANS TIPP: EIN TAG IN LUXEMBURG
„Luxemburg ist für mich ein schöner Tagesausflug, wenn man Stadt, Kultur und internationales Flair miteinander verbinden möchte. Ich würde zuerst über die Corniche laufen und den Blick über den Grund genießen. Danach geht es am besten durch die Altstadt rund um Place d’Armes und Place Guillaume II, mit Zeit für ein Café oder einen kleinen Abstecher zwischendurch. Wer in Shoppinglaune ist, findet unterwegs natürlich auch Boutiquen und Geschäfte. Gerade diese Mischung aus beeindruckenden Ausblicken, Altstadt und entspanntem Stadtbummel macht Luxemburg für mich reizvoll.“
Biosphäre Bliesgau
Sebastian Sandor · Küchenchef
SEBASTIAN SANDORS TIPP: BLIESGAU GANZ IN RUHE
„Mein Tipp für einen Tag draußen ist der Bliesgau. Die Landschaft ist sanft und unspektakulär im besten Sinne: Hügel, Wälder, Wiesen, Streuobst und immer wieder kleine Orte dazwischen. Genau deshalb kann man hier wunderbar einfach losfahren oder loslaufen und sich treiben lassen. Wenn noch Zeit ist, lohnt sich ein Abstecher nach Blieskastel mit seiner barocken Altstadt. Und weil ein Ausflug für mich natürlich auch mit gutem Essen zu tun hat: Im Bliesgau findet man von unkomplizierten Gasthäusern bis zur feinen Küche einige sehr gute Adressen.“
Saarpolygon in Ensdorf
Maik Winzer · Technischer Leiter
MAIK WINZERS TIPP: AM BESTEN GEGEN ABEND
„Das Saarpolygon ist einer dieser Orte, die man schon von Weitem sieht und trotzdem erst oben richtig versteht. Die große Stahlskulptur steht auf der Halde Duhamel und erinnert an den Steinkohlebergbau im Saarland und den Wandel danach. Spannend ist, dass sie je nach Blickwinkel immer wieder anders aussieht. Mein Tipp: Wenn es sich einrichten lässt, gegen Abend hinaufgehen. Dann kommt die Konstruktion besonders gut zur Geltung – und vom Polygon hat man einen weiten Blick über die Region.“
Saarschleife in Mettlach-Orscholz
Ines Schmal · Restaurantleitung PASTIS bistro
INES SCHMALS TIPP: DER KLASSIKER, DER SICH LOHNT
„Ja, die Saarschleife kennt man von unzähligen Bildern. Aber ich finde: Man sollte trotzdem einmal selbst oben an der Cloef stehen. Besonders schön ist es früh am Morgen oder gegen Abend, wenn es etwas ruhiger ist und das Licht über der Saar weicher wird. Für den ersten Blick reicht mir der klassische Aussichtspunkt vollkommen. Wer noch höher hinaus möchte, kann über den Baumwipfelpfad bis zum Aussichtsturm gehen. Und wenn man schon in Mettlach ist, lässt sich daraus ganz leicht ein ganzer Ausflugstag machen.“
Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Stefanie Zenner · Leitung Bankett
STEFANIE ZENNERS TIPP: WENN DER WALD DAS PROGRAMM MACHT
„Wenn ich wirklich raus ins Grüne möchte, ist der Nationalpark Hunsrück-Hochwald mein Favorit. Dort darf sich die Natur auf großen Flächen weitgehend selbst entwickeln – und genau das merkt man beim Unterwegssein. Buchen prägen den Wald, daneben wachsen viele weitere Baumarten, und mit etwas Glück sind sogar Spuren von Wildkatzen oder Schwarzstörchen zu entdecken. Ein guter Startpunkt auf saarländischer Seite ist das Nationalpark-Tor am Keltenpark in Otzenhausen. Besonders schön finde ich die Idee einer Rangertour: Da sieht man plötzlich Dinge, an denen man allein wahrscheinlich einfach vorbeilaufen würde.“
Metz
Robin Weiss · Bar Chef LOUIS bar
ROBIN WEISS’ TIPP: EIN ABSTECHER NACH FRANKREICH
„Für einen freien Tag fahre ich gerne nach Metz. Ich würde durch die Altstadt laufen, an der Kathedrale Saint-Étienne vorbeischauen und anschließend durch den Marché Couvert schlendern. Dort bekommt man direkt Lust, noch ein bisschen länger zu bleiben. Was ich an Metz mag, ist die Mischung: historische Architektur, kleine Plätze, Cafés und dieses typisch französische Lebensgefühl. Am besten genug Zeit lassen, um zwischendurch einfach irgendwo einen Apéritif zu nehmen. Und im Winter lohnt sich Metz besonders: Dann verteilt sich der Weihnachtsmarkt über mehrere Plätze in der Altstadt – mit Lichtern, Chalets und dem Riesenrad vor der Kathedrale.“
Trier
Jana Müller · Personalwesen und Sekretariat
JANA MÜLLERS TIPP: GESCHICHTE GANZ NEBENBEI
„Historische Bauwerke, Unesco Weltkulturerbe! Als Deutschlands älteste Stadt kann Trier zu recht auftrumpfen. An Trier mag ich, dass man gar kein großes Kulturprogramm planen muss, um ganz viel Geschichte mitzunehmen. Ich starte am liebsten an der Porta Nigra und gehe von dort einfach Richtung Hauptmarkt und Dom. Unterwegs wechseln sich römische Spuren, mittelalterliche Häuser, kleine Geschäfte und Cafés ab. In Trier gibt es übrigens einen ständigen Markt, der täglich außer sonntags auf dem Hauptmarkt stattfindet. Von 7 Uhr morgens bis zum Nachmittag bieten Händler hier vielfältige Produkte an. Dieser Markt ist ein Treffpunkt für Einheimische und Besucher, um in der historischen Kulisse Triers einzukaufen und das bunte Treiben zu genießen.
Abtei Tholey
Lena Jöntgen · Leitung Housekeeping
LENA JÖNTGENS TIPP: GENAUER HINSCHAUEN LOHNT SICH
„Die Abtei Tholey würde ich Menschen empfehlen, die Kunst und besondere Orte mögen. Von außen erwartet man vielleicht zuerst ein klassisches Kloster. Und dann steht man in der Abteikirche vor diesen außergewöhnlichen Fenstern. Drei Chorfenster stammen von Gerhard Richter, die meisten weiteren hat die Künstlerin Mahbuba Maqsoodi gestaltet. Gerade dieser Kontrast aus historischem Raum, kräftigen Farben und moderner Kunst ist für mich das Besondere. Mein Tipp: Die Fenster aus verschiedenen Perspektiven anschauen, da entdeckt man immer wieder neue Details.“